Aktuelles/News

First Responder bei der Feuerwehr Dietersheim

Wir haben seit Jahresbeginn das Projekt „First Responder“ gestartet. Das Ziel dahinter ist eine schnellere Erstversorgung bei kritischen Notfällen in unserem Ort zu erhalten. Entstanden ist diese Idee durch unsere Mitglieder, die im Rettungsdienst aktiv sind. Oftmals wurde hier von Situationen berichtet, wo das nächste geeignete Rettungsmittel von weit her nach Dietersheim anfahren musste. Bei einem medizinischen Notfall zählt aber jede Sekunde. Unsere Absicht ist es, das „therapiefreie Intervall“ bis zum Eintreffen der Rettungseinheit zu überbrücken. Nach einem einstimmigen Beschluss im Haupt- und Finanzauschuss am 11. März, können wir nun unsere Anstrengungen weiterführen. Um hier ein eventuelles Missverständnis gleich auszuräumen: die bestehende Rettungsdienstinfrastruktur wird durch unser Vorhaben nicht verschlechtert. Wir dienen nur als zusätzliche Ergänzung.

Derzeit haben sich über 30 Freiwillige bereit erklärt, dieses System zu unterstützen. Für mich interessant ist dabei, dass auch Nichtmitglieder, die bisher noch nichts mit der Feuerwehr Dietersheim zu tun haben, mitmachen. Wer sich ebenfalls engagieren möchte, wir starten mit unserer Ausbildung im Herbst 2020, kann sich gerne bei mir oder einem Mitglied unserer Feuerwehr, melden.

Jahreshauptversammlung 2020

Am 19. Februar 2020 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Dietersheim statt. Der Vorstand Raik Dennstädt eröffnete die Veranstaltung. Danach gab der 1.Kommandant Markus Krauß einen kurzen Überblick über die Tätigkeiten der 74 aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner im Jahr 2019. Der Feuerwehr traten 10 neue Mitglieder bei. So viele Aktive konnte die Feuerwehr Dietersheim bis zu diesem Zeitpunkt noch nie verzeichnen. Insgesamt wurden 5.246 h, die sich aus 51 Einsätzen und Übungen, sowie zusätzlichen Schulungen und diverse Lehrgänge ergeben, geleistet. Besonders der Katastropheneinsatz beim Schneechaos in Traunstein blieb bei Vielen in Erinnerung. Ein weiteres Highlight war eine ABC-Zug Übung an der Feuerwehrschule in Geretsried, bei der die Einsatzkräfte vom Sat1 Frühstücksfernsehen begleitet wurden. Moderator Daniel Boschmann war zusammen mit den Dietersheimer Kräften im Atemschutzeinsatz und erlebte unter großer Hitze die enorme Belastung, welcher die Feuerwehrkräfte permanent ausgesetzt sind. Des Weiteren hat der Kommandant für 2020 das Projekt einer „First Responder“-Ausbildung vorgesehen, ebenso einen Workshop mit dem Thema „Wo steht unsere FFW in 10 Jahren?“. Es wurde auch von einem Anbau unseres Feuerwehrhauses berichtet. Aktuell läuft bei der Gemeinde Eching die Planung für diesen. Er dient der vorschriftsmäßigen Unterbringung der persönlichen Schutzausrüstung. Jugendleiter Johannes Waim sprach über die Jugendarbeit der Dietersheimer. Er sagte „Die Dietersheimer Feuerwehr schwimme gegen den Strom!“. Damit ist gemeint, dass die Feuerwehr Dietersheim, im Gegensatz zu vielen anderen Feuerwehren, aktuell keine Probleme hat, junge Leute für den aktiven Dienst zu begeistern. Viel gelernt haben die „Jungen“ unter anderem beim 2. Dietersheimer Berufsfeuerwehrtag, bei dem ein 24h-Dienst mit zahlreichen Einsatzübungen durchgeführt wurde. An diesem Tag wurden 9 Einsatzlagen abgearbeitet. Als Höhepunkt landete am Abend ein Münchener Polizeihubschrauber. Hierfür mussten die Einsatzkräfte den Landeplatz ausleuchten. Solch ein Übungstag soll in diesem Jahr wiederholt werden. Der erste Bürgermeister Sebastian Thaler zeigte sich beeindruckt vom Einsatz der Dietersheimer Feuerwehr. Er sicherte die gemeindliche Unterstützung für die Projekte „First Responder“ und den Anbau des Feuerwehrhauses zu. Kreisbrandinspektor Helmut Schmid berichtete über den Schneechaos-Einsatz in Traunstein 2019, bei dem 1.200 Kräfte aus dem Landkreis Freising in 5 Tagen 5.000 Arbeitsstunden leisteten. Er dankte den Dietersheimern für ihre hervorragende Jugendarbeit und lobte den enormen Zuwachs. 1. Vorstand Raik Dennstädt erzählte vom Vereinsgeschehen 2019. Ein Feuerwehrfest bei bestem Wetter, das wie jedes Jahr sehr gut besucht war. Der Vereinsausflug führte die Feuerwehr letztes Jahr ins tschechische Budweis. Die Anreise führte uns über Krumau, eine wunderschöne Altstadt, zu unserem Ziel. Wir verbrachten ein sehr schönes Wochenende. Kassier Bernhard Brantl konnte eine solide Kasse vorweisen, sodass nach dem Revisionsbericht die Vorstandschaft entlastet werden konnte.

 

 

 

Vereinsausflug 2019

Beim diesjährigen Vereinsausflug verschlug es die Feuerwehr Dietersheim am Wochenende vom 25.-27. Oktober nach Budweis in Tschechien. Trotz der frühen Abfahrt war die Stimmung im Bus bei der Hinfahrt bereits sehr ausgelassen. Nach unserer traditionellen „Würstelbrotzeit“ erreichten wir gegen Mittag Krumau, eine wunderschöne Altstadt in Südböhmen. Von dort aus konnte jeder auf eigene Faust die Stadt erkunden, das Schloss Český Krumlov besichtigen, welches seit 1992 in das Verzeichnis des Weltkulturerbes der UNESCO steht, Einkaufen oder sich schon kulinarisch von der Tschechischen Küche verzaubern lassen. Am Nachmittag setzten wir unsere Reise nach Budweis fort.

Anschließend ließen wir den Abend dann gemeinsam mit einem Abendessen im Gasthaus „Zum Grünen Zweig“ ausklingen.

Am Samstag starteten wir nach dem Frühstück zu einer Stadtführung in der größten Stadt Südböhmens. Neben zahlreichen historischen Einblicken in die traditionsreiche Stadt durften natürlich auch lustige Geschichten und Anekdoten aus vergangenen Tagen nicht fehlen. Von dem Schwarzen Turm, dem Wahrzeichen von Budweis, bot sich ein wunderschöner Ausblick auf den malerischen Hauptplatz mit den bekannten Arkaden.

Als Nachmittagsprogramm ging es in die Brauerei Budějovický Budvar. Die Stadt hat eine 700-jährige Brauereitradition. Dort konnten wir einiges über das weltberühmte Bier erfahren. Als Highlight der Führung durften wir im gekühlten Lagerkeller ein, von einem Brauer frisch gezapftes eiskaltes Bier, probieren.

Die nicht Bierbegeisterten unter uns besuchten am Nachmittag das Schloss Hluboká. Schloss Hluboká, auch Frauenberg genannt steht auf der Stelle einer ehemaligen Wachburg aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Das Schloss hat 140 Räume, in denen man Wandvertäfelungen, Kassettendecken, prachtvolle Möbel, Malereien, Bilder und Porzellan bewundern konnte. Bei einem Spaziergang in den wunderschönen Gärten konnte man die Seele baumeln lassen und die prachtvollen Gärten bewundern.

Abends besuchten wir gemeinsam das Restaurant Masné krámy und ließen den Tag in entspannter Atmosphäre bei trationellem Tschechischen Essen ausklingen.

Am Sonntag ging es nach dem Frühstück wieder zurück Richtung Dietersheim. Unseren Halt zum gemeinsamen Mittagessen machten wir im Landgasthof Schmalhofer im Passauer Land.

Alles in allem war es wieder einmal ein gelungener Ausflug und wir freuen uns bereits heute auf den Vereinsausflug 2020.

 

 

 

Feuerwehrfest 2019

 

Traditionell war es an Christi Himmelfahrt wieder soweit. Der Wettergott hat es gut mit uns gemeint. Nach tagelangen Regen konnten wir unser Feuerwehrfest um 09:30 Uhr bei Sonnenschein mit einem Weißwurstfrühstück beginnen. Viele Dietersheimer Familien, „Vatertags-Radler“, Burschenvereine und auch Nachbarfeuerwehren fanden sich ein um den Tag bei Steckerlfisch, Steaksemmel oder Kuchen gemeinsam zu genießen. Für die Gäste war Einiges geboten, Feuerwehrautos konnten inspiziert werden, Feuerwehrmänner erklärten sämtliche Funktionen und beantworteten sämtliche Fragen. Mit einer Los- und Spickerbude, Kinderschminken und Basteln, war auch für die Kleinen Gäste einiges geboten. Für gute Stimmung im Zelt sorgte die Band "D´Hockableiba", die die Gäste nicht nur musikalisch, sondern auch mit Ihrer humorvollen Art unterhielt. Ab dem späten Nachmittag war natürlich wieder die Bar geöffnet, in der so manch einer den Tag oder besser die Nacht ausklingen lies.

Die Feuerwehr Dietersheim kann auf ein wunderschönes und gelungenes Fest zurückblicken.

Ein Dank gilt selbstverständlich ganz besonders allen Helfern, sei es für den tagelangen Aufbau oder am Fest selbst und natürlich allen fleißigen und großzügigen Kuchenspendern.

 

 

 

Hilfeleistungskontingent in Traunstein

20.01.2019

Dieser Einsatz hatte sich angekündigt. Nach den schweren Schneefällen im südlichen Oberbayern war in mehreren Landkreisen der Katastrophenfall ausgerufen worden. Jetzt können die Kräfte aus den benachbarten Landkreisen angefordert werden, um die Krisenregion zu entlasten. Für uns war ab Donnerstagabend eine baldige Aktivierung absehbar. Zeit genug, um eine Mannschaft zusammenzustellen. Dietersheim ist mit einer Gruppe (9 Männer/Frauen) und einem Löschgruppenfahrzeug, Teil des Hilfeleistungskontingents des Landkreises Freising das in solchen Situationen gerufen wird.

 

Der eigentliche Alarm erfolgte dann am Freitag, den 11.01.2019 um 05.30 Uhr und wir begaben uns in die Feuerwache 1 nach Freising, von wo aus der Verband, unter der Führung von Kreisbrandrat Manfred Danner in Marsch Richtung Traunstein gesetzt wurde.
132 Feuerwehrkameraden, aufgeteilt in 3 Zügen übernahmen die Räumarbeiten auf Dächern, denen die enormen Schneemassen und der erwartete Regen am Sonntag Schaden zufügen könnte. Unter anderem befreiten wir das Rathaus der Stadt und das Dach eines Autohauses von stellenweise 2 Meter hohen Schneeverwehungen. Priorität waren die öffentlichen Gebäude zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur. Allerdings wurden alle vom Einsturz gefährdeten Privatgebäude durch einen Statiker bewertet und nach Priorität von den Schneelasten befreit. Nach diesen beiden Aktionen rückten wir ab und trafen um 20.30 Uhr unverletzt und gesund wieder in Dietersheim ein.


Am Montag ging es dann wieder ins Katastrophengebiert. Mit einem vollbesetzten Löschgruppenfahrzeug, darunter 6 Frauen/Männer der Dietersheimer Wehr und 3 Kameraden der Feuerwehr Eching, fuhren wir in das Gemeindegebiet Surberg. 
Bei zunehmend starken Schneefall wurden dort weitere Dächer von den enormen Schneemassen befreit.
Zudem wurden wir zur Unterstützung der örtlichen Feuerwehren zu zwei Einsätzen gerufen, wobei hier glücklicherweise kein Eingreifen unsererseits notwendig war.
Gegen 20:45 Uhr fanden wir uns gesund und unversehrt im Gerätehaus ein und so ging auch am Montag wieder ein ereignisreicher Tag zu Ende.


Tag drei und der somit vorerst letzte Tag für die Dietersheimer Feuerwehr im Katastrophenfall-Gebiet Traunstein.
Wieder ging es mit unserem Löschgruppenfahrzeug, besetzt mit 9 Kräften unserer Wehr, in das Gemeindegebiet Surberg.
Neben einem landwirtschaftlichen Anwesen und einem Einfamilienhaus wu
rde auch die Grundschule in Surberg mit vereinten Kräften von den drückenden Schneelasten befreit.
Vielen Dank für die großartige Organisation in Freising und Traunstein und Dank an alle Kameradinnen und Kameraden Vor-Ort.
Der größte Dank geht jedoch an unsere eigenen Kameraden, die Tag für Tag bis zur Erschöpfung vollen Einsatz gezeigt haben und immer gesund Zuhause angekommen sind.


Diese Tätigkeit ist, wie der Feuerwehrdienst auch, ehrenamtlich. Das heißt, es erfolgt keinerlei Bezahlung! Und trotzdem ist es uns immer wieder eine Freude in Kameradschaft anderen Menschen zu helfen. Egal wann und egal wo!

Ergänzend ist noch zu erwähnen, dass der Grundschutz in Dietersheim auch während der Einsatzzeit in Traunstein, durch unser 2. Löschfahrzeug zu jeder Zeit gewährleistet war.

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